Personalleasing oder auch Zeitarbeit
Das Personalleasing ist in Deutschland seit einigen Jahren ein
völlig normales Verfahren, um Arbeitern aller Berufe, sowie auch
höheren Angestellten oder Akademikern zu einem Arbeitsverhältnis zu
verhelfen. Unternehmen die im Personalleasing tätig sind gibt es in
ganz Deutschland verteilt. Die Zeitarbeitsfirmen arbeiten
unabhängig vom Arbeitsamt und vermitteln Arbeitssuchende die sich
auf Inserate der privaten Arbeitsvermittlung melden. Man ist dann
bei der Vermittlungsfirma eingetragen und wird an einen Betrieb
verwiesen, der gerade diese Person mit ihrem Beruf sucht. Dann kann
man diesen Job bekommen, aber der Stundenlohn fällt oft geringer
aus weil die Zeitarbeitsfirma ja auch ihren Anteil für die
Vermittlung bekommt. Das Wichtigste ist aber das ein Arbeitsloser
schnell wieder in ein Arbeitsverhältnis eingegliedert wird. Es ist
also so etwas wie ein Dreiecksverhältnis. Da ist der
Arbeitssuchende, dann die Vermittler und zuletzt ein Arbeitgeber
der Personal sucht.
Vertragsregelungen beim Personalleasing
In der heutigen Zeit sind die Verträge mit dem Personalleasing schon wesentlich besser als zu Anfang. Man hat einen Vertrag mit der Vermittlungsfirma die den Lohn zahlt. Wenn sich dann ein Arbeitgeber meldet und den Arbeiter braucht macht er gleich einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit der Leiharbeitsfirma, der meist sehr umfangreich ist. Wenn der Arbeitgeber mit dem neuen Angestellten zufrieden ist kann er den Vertrag auch immer wieder verlängern oder sogar einen unbefristeten Arbeitsvertrag machen. Alles was mit der Zeitarbeit zu tun hat ist genau gesetzlich geregelt, wobei die Leihfirma vom Gesetzgeber genau überprüft wird. Also bekommt der Arbeitssuchende eine Anstellung in einer Leiharbeitsfirma, hat er schon mal einen bezahlten Job und wartet dann, ob er in einem Betrieb unter kommt und vielleicht auch fest angestellt wird.
